„Ich habe das Lachen nicht verlernt“

Ein Zeitzeugengespräch mit Edith Erbrich

Montag · 18. Oktober 2021 · 19.00 Uhr
Kulturforum Hanau
Am Freiheitsplatz 18a · 63450 Hanau

Edith Erbrich wurde am 14. Februar 1945 als Siebenjährige mit ihrem jüdischen Vater und ihrer Schwester nach Theresienstadt deportiert. Sie erinnert sich an die ehemalige Großmarkthalle, von der aus die Züge ins KZ abfuhren und wie sie in den letzten Transport einsteigen musste.

Sie dachte an ihre Verzweiflung, die Mutter zurücklassen zu müssen, die Mann und Kinder freiwillig begleiten wollte, aber als Christin nicht auf der Liste der Nazis stand.

Nach ihren Gefühlen bei ihrer Befreiung befragt, antwortet Edith Erbrich, es habe lang gedauert, bis sie realisierte, was Befreiung für sie bedeutete, so tief war der Schrecken in ihr verankert. Noch heute verbringt sie schlaflose Nächte mit den Gedanken, die sie nicht loslassen, an diese furchtbare Zeit.

Die Vorsitzende des Studienkreises Deutscher Widerstand, Gudrun Schmidt wird mit Edith Erbrich ein Gespräch führen. Im Anschluss können Fragen gestellt werden.

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Gefördert durch das Programm „Demokratie leben“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vertreten durch die Koordinierungs- und Fachstelle AWO Stadtverband Hanau e.V.

Veranstalter
AWO
DGB
IGM
Jüdisch-Chassidische Kultusgemeinde Breslev
KUZ Hanau
VHS
VVN
Sinti und Roma LV Hessen

>>> mkk.vvn-bda.de
>>> www.demokratie-leben-hanau.de

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