„Ein fast unbekanntes Verbrechen“

Der Todesmarsch der KZ-Gefangenen durch den Main-Kinzig-Kreis

Dienstag · 14. Juni 2022 · 19.00 Uhr
Ellis – Bistro & Café
Johanneskirchplatz 1 · 63450 Hanau

Vom 24. März bis zum 29. März 1945 wurden Gefangene des KZ Katzbach/Adlerwerke auf einem Todesmarsch von Frankfurt nach Hünfeld getrieben.

Die hohe Zahl von mehr als 70 Toten bei etwa 350 Häftlingen ist das erschreckende Ergebnis des Todesmarschs.

1.616 Zwangsarbeiter aus sieben Nationen (überwiegend Polen aus dem Warschauer Aufstand) waren in den Adlerwerken in Frankfurt gefangen, bewacht von SS-Mannschaften des Stammlagers KZ Natzweiler-Struthof und Wachmannschaften der Adlerwerke.

Sie wurden aus den Konzentrationslagern Auschwitz, Buchenwald, Dachau und Mannheim- Sandhofen deportiert – nach Todesmärschen von Frankfurt nach Hünfeld, durch den Main-Kinzig-Kreis, Dachau und Bergen-Belsen. Etwa 50 Gefangene überlebten das KZ-Katzbach.

Es ist eines der letzten großen Verbrechen der Diktatur der Nationalsozialisten im Raum östlich von Frankfurt.

 

Referent: Franz Coy, Historiker, Gelnhausen
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Veranstalter
VVN-BdA Main-Kinzig
AWO Hanau
Bildungsstätte Anne Frank
Demokratie Leben Hanau und Bund
DGB
IG Metall
Jüdisch-Chassidische Kultus gemeinde Breslev
KUZ Hanau
Förderverein der VHS Hanau
Sinti Union Hessen VHS Hanau

>>> mkk.vvn-bda.de
>>> www.demokratie-leben-hanau.de
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Gefördert durch das Programm „Demokratie leben“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vertreten durch die Koordinierungs- und Fachstelle AWO Stadtverband Hanau e.V.

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